Ich schließe mich hier mal der „Blogg-O-Manie“ meiner Bekannten an….
Ich bin bei einem der großen Sozialverbände in einer Wohneinrichtung für geistig behinderte Erwachsene in Westdeutschland tätig. Jeden Tag aufs Neue begegnen mir spannende Menschen. Auch in unserem Team menschelt es (mal mehr, mal weniger angenehm) und auch die Menschen, mit denen ich privat zu tun habe, tun manchmal berichtenswerte Dinge.
Hier möchte ich Dinge aufschreiben, die ich bemerkenswert finde und von denen ich denke, dass sie auch für andere interessant sein könnten. Da ich im Rahmen meiner beruflichen Tätigkeit der Schweigepflicht unterliege, werde ich real erlebte Begebenheiten, die etwas mit dem Wohnheimalltag und Wohnheim-Bewohnern zu tun haben so verfremden, dass keine Rückschlüsse auf reale Personen gezogen werden können.
(Heute ist dieser Beitrag nicht mehr aktuell!
Zum 29.02.2012 wurdeich mein Arbeitsverhältnis mit einem Aufhebungsvertrag “in gegenseitigen Einvernehmen” beendet.)
Ich war es endlich müde, mich wegzuwerfen, Trauben zu suchen in der Wüste und Blumen über dem Eisfeld.1
Die Worte Hyperions bringen deutlich zum Ausdruck, wie der Gedanke – Erstellen eines eigenen weblogs – entstand.
Für mich wird es Zeit mit der Jagd nach falschen Zielen, Idealen, Werten aufzuhören! Die Bewältigung meiner Alkoholabhängigkeit macht es notwendig mich und mein Leben neu zu definieren.
Hier will ich den Versuch wagen, aus der Masse der Verschämten, derjenigen heraus zu treten, die eine Zeit ihres Lebens damit verbrachten zu stolpern, zu torkeln, zu fallen …
Ob mein Tun etwas bewirken wird? – ich tu es!!
Fußnote(n):
- Friedrich Hölderlin: Hyperion an Bellarmin [↩]
